Schützen Lindenberg Hämikon
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Unsere Geschichte

Die    Feldschützengesellschaft    Hämikon    war    einer    der    ältesten    Schiessvereine    im    Luzerner Seetal,   ging   doch   die   offizielle   Gründung   auf   den   15.   September   1835   zurück.   Bis   zum   Jahre 1894   gehörten   die   Schützen   der   Nachbargemeinde   Müswangen   ebenfalls   dazu.   Im   Jahr   der Trennung   von   Müswangen   wurde   die   erste   Fahne   für   Fr.   70.00   angeschafft.   Bis   ins   Jahr   1929 wurde    auf    behelfsmässigen    Schiessplätzen    geschossen.    Erst    am    26.    Mai    1929    konnte    die Schiessanlage auf dem Weiherdamm eröffnet werden. Im   Jahre   1934   weihten   die   Schützen   das   zweite   Banner   seit   Bestehen   des   Vereines.   Infolge   widriger   Umstände   musste   1935   auf ein   100-Jahr-Jubiläumsschiessen   verzichtet   werden.   Die   verschobenen   Feierlichkeiten   konnten   erst   1948   durchgeführt   werden, wofür   der   Schützenstand   erneuert   und   mit   einer   moderneren   Signalanlage   versehen   wurde.   Im   Jahre   1949   nahm   der   Verein erstmals an einem eidgenössischen Schützenfest teil, bei welchem auch gleich der Lorbeerkranz mit Goldblatt erzielt wurde. Am     21.     Juli     1974     wurde     wieder     ein     neues     Banner eingeweiht,    welches    1982    durch    eine Standarte    ergänzt    wurde.    Die    FSG    Hämikon    kann    auf    eine    lange    Tradition zurückblicken.        Die        Sektion        stieg leistungsmässig   innert   sehr   kurzer   Zeit   von   den   Tiefen   der   IV.   Kategorie   bis   zur Spitze   in   der   II.   Kategorie   auf.   1981   gar gewann   man   die   Silbermedaille   am   Eidg.   Gruppenmeisterschaftsfinal   in   Olten.   Die weiteren   Finalteilnahmen   1984   und   1985 bewiesen,   dass   jener   Erfolg   keine   Eintagsfliege   war. An   den   letzten   kantonalen   und eidgenössischen    Schützenfesten    wurde der   Lorbeerkranz   mit   Goldblatt   jeweils   mit   beachtlichen   Resultaten   erreicht.   1985 feierte    der    Verein    den    150.    Geburtstag mit einem Schützenfest. Im   Herbst   1995   wurde   das   aus   dem   Jahre   1929   stammende   Schützenhaus   abgebrochen,   da   es   den   neusten Anforderungen   nicht mehr   genügte.   Dank   der   Zusammenlegung   der   beiden   Schiessanlagen   von   Hämikon   und   Müswangen   und   der   wohlwollenden Unterstützung   der   Gemeinden   konnte   eine   der   modernsten   Schiessanlagen   mit   den   technisch   neusten   Einrichtungen   realisiert und   am   16.   Juni   1996   eingeweiht   werden.   Die   finanziellen   Mittel   dafür   brachte   man   mit   der   Durchführung   von   fünf   „Hämiker Schiessen“ in den Jahren 1994 - 1998 zusammen. Die   Feldschützengesellschaft,   der   älteste   Verein   von   Müswangen,   wurde   am   14.   Juni   1893   gegründet.   Am   25. Juni   1893   wurde   erstmals   auf   dem   Hinterfeld   geschossen.   Schon   an   der   Generalversammlung   vom   7.   Januar 1894   beschloss   man,   ein   Vereinsbanner   anzuschaffen,   welches   dann   im April   mit   einem   kleinen   Fest   eingeweiht werden   konnte.   Im   Jahre   1918   fand   ein   kleines   25-Jahr-Jubiläumsschiessen   mit   drei   Stichen   statt.   Im   Jahre 1927   wurde   der   Bau   eines   Scheibenstandes   realisiert   und   im   Jahre   1930   beschloss   man   die   Erstellung   eines Schützenhauses. Aus Anlass   des   50-jährigen   Bestehens   wurde   im   Jahre   1943   vereinbart,   die   altersschwach   gewordene   Fahne durch   eine   Neue   zu   ersetzen.   Trotz   der   Kriegswirren   wurde   eine   Fahnenweihfeier   mit   der   Patensektion   FSG Hämikon   durchgeführt.   Wegen   Munitionsmangel   konnte   kein   Fahnenweihschiessen   organisiert   werden.   1959 wurde   eine   Blinklichtsignalanlage   installiert,   welche   ihren   Dienst   bis   zum   Abbruch   des   Schützenhauses   im Jahre   1996   versah.   Nach   guten   Resultaten   an   kleinen   Festen   wagte   man   sich   1958   zum   ersten   Mal   an   ein Eidg.   Schützenfest.   Dort   wurde   bereits   ein   grosser   Erfolg   verbucht,   erntete   man   doch   den   Lorbeerkranz   mit Goldblatt.    Ebenfalls    zu    Lorbeerkranz    mit    Goldblatt    reichte    es    1969    in    Thun,    während    es    an    den nachfolgenden Eidg. Schützenfesten jeweils zu Lorbeerkranz mit Silberblatt reichte. Einen   Höhepunkt   im   Vereinsleben   bildete   die   75-Jahrfeier   mit   einem   Jubiläumsschiessen   im   Jahre   1967.   Im   Jahr   1986   konnte   eine Standarte   eingeweiht   werden   und   im   folgenden   Jahr   wurde   ein   Standartenweihschiessen   mit   über   1'100   Teilnehmern   durchgeführt. 1993   konnte   zum   100.   Geburtstag   eine   neue   Fahne   angeschafft   werden,   welche   mit   einem   Jubiläums-   und   Fahnenweihschiessen eingeweiht   wurde.   Doch   auch   sie   konnte   dem   modernen   Zeitgeist   nicht   lange   standhalten   und   beugte   sich   klaglos   dem   Schicksal, dass   ihr   Verein,   Feldschützengesellschaft   Müswangen,   im   Jahre   2001   zusammen   mit   der   FSG   Hämikon zum neuen Verein „Schützen Lindenberg“ fusionierte. Am   24.   Mai   1996   fand   im   Schützenhaus   Müswangen   das Ausschiessen   mit   diversen   Plauschstichen   statt.   Kurz   darauf,   am   21.   & 22. Juni 1996 wurde das Müswanger Schützenhaus abgebrochen. Schon    bald    nach    der    Zusammenlegung    der    beiden    Schiessanlagen    von    Hämikon    und Müswangen   zeigte   es   sich,   dass   die   FSG   Hämikon   und   die   FSG   Müswangen   nicht   nur   das gemeinsame   Schützenhaus   und   das   Interesse   und   die   Leidenschaft   für   die Ausübung   des   Schiesssports,   sondern   auch die   Kameradschaft   und   die   Geselligkeit   verband. Aus   diesen   Gründen   entschlossen   sich   die   beiden   Vereine   im   Frühjahr 2001   zu   einer   Zusammenlegung.   Die   bisherigen   Vereine   FSG   Hämikon   und   FSG   Müswangen   wurden   aufgelöst   und   am 16.   März   2001   rückwirkend   auf   den   1.   Januar   2001   zum   neuen   Verein   „Schützen   Lindenberg“   vereinheitlicht.   Die Gründung   des   neuen   Vereines   wurde   im   Jahre   2002   mit   einem   Gründungsschiessen   mit   2'274   Schützinnen   und Schützen   gefeiert.   Mit   der   Weihe   einer   neuen   Fahne   am   5.   Juni   2005   wurde   auch   nach   aussen   sichtbar   gemacht,   dass die beiden Vereine zu einer Einheit zusammengewachsen waren.